Herbstfahrt zur Fraueninsel (Chiemsee)

Datum/Zeit
Date(s) - 28/09/2017
9:00 - 19:00n


Fahrtziel Chiemsee, Gstadt und Schifffahrt zur Fraueninsel .
Wir fahren am Donnerstag, 28. Sept. 2017 über Land zum Chiemsee. In Gstadt werden wir mit dem Dampfer zur Fraueninsel übersetzen. Herr Dr. Preissler hat für den Besuch einige Vorschläge erarbeitet. Aber im Prinzip ist es jedem freigestellt sein eigenes Programm zu gestalten. Das gilt auch für das Mittagsessen. Es besteht die Möglichkeit in 5 unterschiedlichen Lokalen zu speisen. Eine Riesenauswahl auf der kleinen Insel:
Inselbräu, Zur Linde, Biergarten Pollfischer, Hotelrestaurant Inselwirt und der Kaisergarten. Da findet bestimmt jeder etwas.

Und was ist, wenn schlechtes Wetter ist. Dann werden wir den Aufenthalt auf der Insel auf das Mittagessen beschränken und mit dem Schiff zurückfahren um an Land wenn möglich das Römermuseum in Seebruck zu besuchen. Alternativ ist ein Abstecher nach Rosenheim denkbar. Aber wir hoffen und glauben an gutes Wetter.

Kosten incl. Schiffahrt. Mitglieder 20 €, Gäste 23 €.

Abfahrt : Scheidplatz, 9.00 h. Rückkehr gegen 19.00 h.

Anmeldung bei
Brigitte Albrecht, Tel. 089 5701578 oder
Alexander Rempter, Tel. 089 43008658

Gäste sind herzlich willkommen.

Die Fahrt erfolgt wie gehabt mit einem Bus der Fa. Ernst, Toilette für Notfälle an Bord

Anhang

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Veröffentlicht von

Wilhelm Janda

IT-Sachbearbeiter -> Rentner -> Mitglied der ILCO Gruppe München

Ein Gedanke zu „Herbstfahrt zur Fraueninsel (Chiemsee)“

  1. Herbstfahrt an den Chiemsee

    Wer von München auf der Landstraße über Rosenheim nach Süden fährt, blickt bald auf die Silhouette der Alpen und schließlich auf den Chiemsee mit Herren,- Frauen- und Krautinsel. So erlebten es auch die 29 Teilnehmer des ILCO-Ausflugs am 28.9.2017. Die ohnehin reizvolle Voralpenlandschaft bot an diesem Tag darüber hinaus noch einen besonders eindrucksvollen Anblick durch den strahlend blauen Himmel, die Spiele des herbstlichen Lichts auf dem Wasser und das in zartem Dunst verschleierte Dunkelgrün der Wiesen und Wälder. Bei der Schifffahrt von Gstadt zur Insel Frauenwörth war unter den Chiemgauer Hausbergen die Kampenwand besonders gut zu erkennen. Schon beim Gang über den Landungssteg zog die herbstliche Blütenfülle von Dahlien, Rosen, Astern und Zinnien die Blicke auf sich. Darüber ragte der achteckige Turm mit seiner gedrungenen Zwiebelhaube empor als Wahrzeichen der Insel und des Chiemgaus. Beim weiteren Rundgang sahen wir zum Beispiel die Angebote der Fischer an frisch geräucherten Renken, Maler- und Schnitzarbeiten, sowie an Töpferwaren, deren Herstellung auf der Insel seit 1609 bezeugt ist. Um die Mittagszeit trafen wir uns wieder alle im alten Gasthof „Zur Linde“ zum Essen, meist mit einem Chiemseefisch. Neben dem schmuckvollen Wirtshausgarten ist ein freier Patz, von dem aus der Blick auf die drei bedeutendsten Gebäude besonders günstig ist: Basilika, Turm und Torhaus. Von hier aus kann man auch gut einige Streiflichter auf die Geschichte werfen, angefangen von der Klostergründung durch den Bayernherzog Tassilo III. (748 – 788), dann die Blütezeit unter der Seligen Äbtissin Irmengard (832 – 866), schließlich das Auf und Ab im Schicksal des Klosters bis heute. Wir gingen durch den malerischen Friedhof zum romanischen Rundbogenportal, durch das wir die dreischiffige Kirche betraten. Hier suchen seit 1000 Jahren vor allem die Gläubigen des Chiemgaus Zuflucht bei ihrer Seligen Äbtissin Irmengard, von der es heißt, dass es zu ihrer Lebzeit keine Armen rund um den See gegeben habe. Die Benediktinerinnen wirken hier bereits ununterbrochen seit 1200 Jahren. Davon zeugen auch nicht zuletzt die in jüngster Zeit entdeckten Fresken, von denen die um 1130 entstandenen besonders kostbar und von europäischem Rang sind.
    Im Licht der sinkenden Sonne setzten wir von der Insel nach Gstadt über. Von da fuhren wir auf eine Anhöhe zum „Aschbacher Hof“ bei Feldkirchen zu gemütlicher Stärkung und Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen mit Blick auf den Wendelstein.
    Damit ging auch ein schöner Tag zu Ende, der vielen Stomaträgern, Sicherheit unter Ihres Gleichen und damit viel Freude bereitet hat.
    Kurt Preissler

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